Lektion 2 Einführung in die Kreislaufwirtschaft

Quelle: Circular economy: definition, importance and benefits | News | European Parliament (europa.eu)

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Produktions- und Konsummodell, bei dem vorhandene Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus von Produkten verlängert.

In der Praxis bedeutet dies, den Abfall auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht, werden seine Materialien dank Recycling so weit wie möglich in der Wirtschaft gehalten. Diese können immer wieder produktiv eingesetzt werden und schaffen so weitere Wertschöpfung.

Dies ist eine Abkehr vom traditionellen, linearen Wirtschaftsmodell, das auf einem Take-Make-Consume-Away-Muster basiert. Dieses Modell stützt sich auf große Mengen an billigen, leicht zugänglichen Materialien und Energie.

Die Kreislaufwirtschaft führt zu:

  1. Langlebigeren Produkten:In der Kreislaufwirtschaft werden Produkte unter Berücksichtigung von Haltbarkeit und Langlebigkeit entworfen und hergestellt, damit sie so lange wie möglich verwendet werden können. Das bedeutet, dass sich die Verbraucher länger auf ihre Produkte verlassen können, was den Bedarf an Ersatzbeschaffungen reduziert und die Abfallmenge minimiert.
  2. Produkten, die ressourcenschonend produziert und genutzt werden: Die Kreislaufwirtschaft fördert die Herstellung und Verwendung von Produkten, die aus recycelten oder erneuerbaren Materialien hergestellt werden und die so konzipiert sind, dass sie ressourcenschonend verwendet werden können. Dazu gehört die Entwicklung von Produkten, die leicht reparierbar, aufrüstbar oder wiederverwendbar sind, so dass sie über einen längeren Zeitraum in Gebrauch bleiben können, wodurch der Bedarf an neuen Ressourcen reduziert und Abfall minimiert wird.
  3. Höheren Recyclingquoten: Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, die Menge an Material, das recycelt und wiederverwendet wird, zu maximieren, damit so wenig wie möglich auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen landet. Erreicht wird dies durch eine verbesserte Sammlung und Sortierung von Materialien sowie durch die Entwicklung von Produkten unter Berücksichtigung der Recyclingfähigkeit.
  4. Weniger Abfallproduktion durch Verpackungen, Produkte, die schnell verbraucht, weggeworfen oder schwer zu reparieren sind: Die Kreislaufwirtschaft befasst sich mit dem Problem des Abfalls, der durch Produkte entsteht, die schnell verbraucht, weggeworfen oder schwer zu reparieren sind, indem sie Produkte entwickelt, die langlebig und langlebig sind, und indem unnötige Verpackungen reduziert werden. Dieser Ansatz reduziert nicht nur den Abfall, sondern spart auch Ressourcen, indem der Bedarf an neuer Produktion reduziert wird. Darüber hinaus werden die Verbraucher durch die Entwicklung von Produkten, die leicht zu reparieren sind, ermutigt, das Produkt weiter zu verwenden, anstatt es zu ersetzen, was den Abfall weiter reduziert.
  5. Reduzierten Treibhausgasemissionen: Die Kreislaufwirtschaft kann dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, indem sie die Menge des erzeugten Abfalls minimiert und den Bedarf an neuer Ressourcengewinnung und -produktion verringert.
  6. Kosteneinsparung: Das Modell der Kreislaufwirtschaft kann durch weniger Abfall und verbesserte Ressourceneffizienz zu Kosteneinsparungen für Unternehmen führen.

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